Pieta - Mitleid
Die Pieta ist in der bildenden Kunst die Darstellung Marias, die um ihren toten Sohn auf ihrem Schoß trauert. Auf italienisch bezeichnet es das
Mitleid und weist auf die kindliche Liebe und das innige Mitgefühl
hin, das die Gläubigen beim Betrachten dieser Situation der
leidenden Mutter des Herrn entgegenbrachten.
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| Pieta in der Pfarrkirche Heroldsbach |
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Den mütterlichen
Schmerz (Mutterliebe und Mutterleid) konnten
die Gläubigen in Zeiten hoher Kindersterblichkeit und vor allem
auch in Kriegszeiten häufig aus eigenem Erleben gut nachfühlen.
So ist dieses Motiv auch heute noch in
den meisten katholischen Kirchen zu finden. Die berühmteste
Pieta (1499) stammt von Michelangelo und befindet sich im Petersdom.
Die Pieta in unserer Pfarrkirche hat
ihren Platz beim linken Seitenaltar an der Nordwand. Beeindruckend ist es zu sehen, wie es dem Künstler gelang, den mütterlichen Schmerz Marias im Gesichtsausdruck wiederzugeben.
O seht die Mutter voller Schmerzen, wie sie den Sohn in Armen hält. Sie fühlt das Schwert in ihrem Herzen, trägt mit am Leid der ganzen Welt.
Maria, bitte für die Menschheit, daß Schuld und Leid sich in Heil verwandeln! Du Mutter des Erlösers, bitte für uns!
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