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Unser neuer Diakon stellt sich vor

Ebenso sollen die Diakone sein: achtbar, nicht doppelzüngig, nicht dem Wein ergeben und nicht gewinnsüchtig;  sie sollen mit reinem Gewissen am Geheimnis des Glaubens festhalten. Auch sie soll man vorher prüfen, und nur wenn sie unbescholten sind, sollen sie ihren Dienst ausüben. Ebenso sollen die Frauen ehrbar sein, nicht verleumderisch, sondern nüchtern und in allem zuverlässig. Die Diakone sollen nur einmal verheiratet sein und ihren Kindern und ihrer Familie gut vorstehen. Denn wer seinen Dienst gut versieht, erlangt einen hohen Rang und große Zuversicht im Glauben an Christus Jesus.“
 

Diese Zeilen findet man im Neuen Testament, im 1. Timotheusbrief (1 Tim 3,8-13), und damit wird der alte Dienst des Diakons charakterisiert, der Christus, den Diener der Menschen, in der Gemeinde repräsentiert.

 

Mich hat nun Erzbischof Schick als Diakon, als Diener der Menschen im Namen Jesu, zu Ihnen in den Seelsorgebereich Hausen/Heroldsbach gesandt. Meinen Namen haben sicher schon viele gehört, mich auch schon gesehen, und einigen bin ich auch persönlich begegnet. Auf die Begegnungen und Gespräche mit möglichst vielen von Ihnen freue ich mich schon, obwohl das sicher einige Zeit dauern wird, bis ich Sie kenne.

 

Mein Name ist Jörg Johannes Kornacker, ich bin 42 Jahre alt und gebürtiger Saarländer (wahrscheinlich kommt daher auch meine Vorliebe für Frankreich). Theologie studiert habe ich in Trier und Würzburg. Vor fünf Jahren hat mich Kardinal Friedrich Wetter im Liebfrauendom in München zum Diakon geweiht. Danach war ich in einer Pfarrei im Umland von München tätig. Mit meiner Frau und meinen zwei kleinen Kindern wohne ich in Iphofen.

 

Mit den beiden letzten Bemerkungen bin ich wieder beim Timotheusbrief angelangt: als Familienvater und Diener seiner Familie und als Bewohner einer unterfränkischen Weinstadt.

 

Ich will versuchen, Ihnen ein guter Begleiter zu sein auf Ihrem Lebens- und Glaubensweg, und so mithelfen, dass Christus durch uns und unter uns, die wir als seine Gemeinde unterwegs sind, lebendig wird. So heißt es schon in einer Syrischen Kirchenordnung aus dem 5. Jahrhundert: „Den Menschen wird der Diakon über die Gemeinde das zukommen lassen, was not tut.“

 

Auf ein gutes Miteinander freut sich
Ihr Diakon Jörg Kornacker