Wie sich unser Kindergarten entwickelt hat, bzw. wie wir uns die weitere Entwicklung unseres Kindergartens vorstellen!
Im Jahre 1985 kamen
die Wimmelbacher Eltern vereint zu dem Schluss, dass in Wimmelbach
ein Kindergarten längst überfällig war. In Wimmelbach
bot sich die ehemalige Schule als Kindergarten an. Der Antrag auf
einen eingruppigen Kindergarten in Wimmelbach wurde immer wieder vom
Hausener Gemeinderat abgelehnt. Anfang 1987 kam es dann schließlich
zur Befürwortung des Kindergartens. Unterschriftensammlungen und
die Initiative der Wimmelbacher Bürger, die durch Straßenfeste
schließlich einen Betrag in Höhe von 10.000 DM für
den neuen Kindergarten bereitstellen konnten, haben wesentlich dazu
beigetragen. Schon im Frühjahr desselben Jahres wurde mit den
Umbaumaßnahmen, an denen sich viele unentgeltlich beteiligten,
begonnen. Im September 1987 öffnete der Kindergarten dann
endlich seine Pforten. Die offizielle Einweihung fand im November
desselben Jahres statt.
In den ersten
Jahren boten wir 1 Ganztagsgruppe an, d.h. der Kindergarten war von
7.30 – 12.00 Uhr und von 13.30 – 16.45 Uhr geöffnet. In den
zurückliegenden 17 Jahren änderte sich 4-mal die Abholzeit.
Auch wurden zeitweise aufgrund des Bedarfs, Vor- und
Nachmittagsplätze neben den Ganztagsplätzen angeboten. So
hatten mehr Kinder die Möglichkeit unseren Kindergarten zu
besuchen. Nunmehr im 6. Jahr bieten wir auf Wunsch der Eltern unsere
Langzeitgruppe (mit einer Öffnungszeit von 7.30-14.30 Uhr) an.
Umfassend renoviert
wurde unser Kindergarten, durch die Gemeinde Hausen (Außenwände,
Fenster, Heizung, Fluchttür,...), im August 2002. Die Wände
im Innenbereich wurden ebenfalls im August 2002, durch die
Kirchenstiftung, neu gestrichen.
Im Gartenbereich
und bei den Aufräumungsarbeiten der Renovierung halfen von April
2002 bis Mai 2003, viele engagierte Kindergartenmütter, Väter
und Großeltern, was viele Kosten ersparte.
An der Finanzierung
unserer neu gestalteten Außenanlagen (ca. 26.000,-- Euro)
beteiligten sich neben Ordinariat, Gemeinde, Kirchenstiftung und
Kindergarten (Feste, Basare, Gartenaktionen,...) auch viele
Wimmelbacher Bürger, die dem Spendenaufruf des Elternbeirates
des Kindergartens gefolgt waren (Spenden: ca. 2357,--€).
Für all diese
unendgeldlich geleisteten Arbeitsstunden, sowie für Ihre
finanziellen Spenden können wir uns nicht genug bedanken.
Eine Konzeption für
unseren Kindergarten erstellten wir erstmals im Jahre 1992. Sich
verändernde Familiensituationen, unterschiedliche Bedürfnisse
der Kinder aber auch der stete Wandel in unserer Gesellschaft
erfordert es, unsere Konzeption immer wieder aufs` Neue zu
hinterfragen und gegebenenfalls den neuen Anforderungen anzupassen.
Im Jahr 2005/2006
standen wir vor neuen Herausforderungen.
Es galt das
bayerische Kinderbildungs- und betreuungsgesetz in die Tat
umzusetzen, den Bezug zwischen dem neuen bayerischen Bildungs- und
Erziehungsplan und unserer pädagogischen Arbeit herzustellen und
transparent zu machen, sowie sich in Hinblick auf die sinkenden
Geburtenzahlen mit den Möglichkeiten der Existenzsicherung für
unseren Kindergarten zu befassen.
Nachdem Aufgrund
von Gesprächen zwischen Träger, Kirchenverwaltung,
Gemeinde, Elternbeirat und Kindergartenleitung die Finanzierung für
das Jahr 2006/2007 und 2007/2008 mit Hilfe der Landkinderregelung im
bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan gesichert wurde, ist das
Weiterbestehen für das Jahr 2008/2009 noch offen. Hier gilt es
im Herbst 2007 entsprechende Gespräche mit Kirche und Gemeinde
zu führen.
Zurückgegangene
Kinderzahlen aufgrund geburtenschwacher Jahrgänge,
Gastkinderregelung, die frühere Einschulung und das neue
Förderrecht in Kombination bringen uns erneut in Existenznöte.
Steigende Geburtenzahlen in den letzten beiden Jahren lassen uns
jedoch auch wieder hoffen.
Diskutiert und
geprüft werden die Aufnahmemöglichkeiten von unter
3-jährigen oder die Betreuung von Schulkindern, sowohl aus
pädagogischer als auch aus finanzieller Sicht unter Einbezug der
gegebenen Rahmenbedingungen.
Bereits seit
September 2006 bemühen sich Elternbeirat, Elternschaft und
unserem Team mit den verschiedensten Projekten und Veranstaltungen
einen Beitrag zur finanziellen Sicherung unseres Kindergartens zu
leisten.
Darüber hinaus
ist es jedoch auch wichtig immer wieder die Qualität unserer
Einrichtung durch eine entsprechende Öffentlichkeitsarbeit
herauszustellen (z.B. Infostände, Presseberichte, Darstellung im
Internet, Veröffentlichung der Konzeption, Flyers ,
Mundpropaganda, …
Unser
Kindergarten nach wie vor attraktiv und von unseren Eltern
aufgrund seines hervorragenden pädagogischen Angebots,
seiner familienfreundlichen Organisation und seiner familiären
Atmosphäre empfohlen.
So können wir
positiv festhalten unser Kindergarten eine starke Gemeinschaft, die
alle Wege nutzt und sich dafür einsetzt unseren Kindergarten zu
erhalten.
ElternbefragungAm Ende eines jeden Kindergartenjahres ist es auch wichtig, Rückschau zu halten, zu reflektieren und daraus resultierend neu zu planen, sich auf Neues einzulassen. Dabei, sind wir auch an den Interessen, Wünschen, Bedürfnissen und Meinungen unserer Eltern sehr interessiert. Deshalb findet einmal im Jahr gegen Ende unseres Kindergartenjahres eine Meinungsumfrage zu unserer Pädagogischen und Organisatorischen Arbeit im Kindergarten statt. Die Auswertung des Fragebogens, fließt dann, soweit möglich (in Absprache mit Team, Träger und Elternbeirat), auch in unsere Neuplanung mit ein.
Die Situationen, in
denen unsere Familien leben, sind auch Veränderungen
ausgesetzt. Deshalb geht es uns darum, sowohl bei den Eltern die
bereits im Kindergarten sind als auch bei der Anmeldung für das
kommende Kindergartenjahr die Buchungszeiten neu abzufragen, um
überprüfen zu können, ob unsere Öffnungszeiten
auch noch im nächsten Kindergartenjahr für Sie aktuell
sind. Die ausgewerteten Buchungen werden wir zum Anlass nehmen, die
momentanen Öffnungszeiten unserer Einrichtung zu überarbeiten.
Die Schließzeiten bei uns im Kindergarten betragen pro Kindergartenjahr nicht mehr als 26 Schließtage. Im Herbst findet jeweils eine Elternumfrage bezüglich unserer Schließtage statt.
Weitere Elternbefragungen zu anderen Themen durch Team oder Elternbeirat bei Bedarf möglich.
Wir hoffen, auch in den nächsten Jahren den Wünschen und Bedürfnissen unserer Kinder und Eltern gerecht zu werden. Wir wissen aber auch, dass nicht alle Wünsche erfüllt werden können.
Wichtig ist eine
partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Eltern (gegenseitiger
Informationsaustausch, gegenseitige Wertschätzung, gemeinsame
Absprachen und Aktionen,…)
Zukunftsweisend wird weiterhin für uns sein: Offene Augen, offene Ohren, ein „offenes Herz“ für die Bedürfnisse unserer Kinder und Eltern zu haben und uns nach unseren Möglichkeiten dafür einzusetzen.
Hierbei hoffen wir auf das Verständnis und die Unterstützung aller Verantwortlichen.
Fortbildung als
wichtiger Aspekt unserer Arbeit
Im Bereich sozialer
Arbeit ist Fortbildung unverzichtbarer Bestandteil jeder
qualifizierten Tätigkeit.
Fortbildungen
bieten uns die Gelegenheit fachliches Wissen zu erweitern, neue
Erkenntnisse aufzunehmen, Sicherheit zu gewinnen und mit
verschiedenen sozialen Einrichtungen im Austausch zu stehen.
Auch das Lesen
entsprechender Fachliteratur trägt dazu bei, das eigene
Sachwissen zu bereichern und auf dem neuesten Infostand zu sein.