Neues
von Frater Hans Seubert aus Mfangano / Kenia
Frater Hans wurde anlässlich eines Besuches des
Generalkapitels der Maristen aus Rom vor einigen Monaten zusätzlich
zu seiner bisherigen Aufgabe als Leiter der Einrichtungen in Mfangano
(Berufsschule, Kindergarten und AIDS-Witwen-Hilfs-Projekte) zum
Administrator für die Einrichtungen der Maristen auf dem Festland in
Roo (Schule und Krankenstation) sowie Orore (Schule) ernannt. Trotz
seiner 76 Jahre hat Frater Hans diese Verantwortung übernommen. Wir
können ihm hierzu nur Gesundheit, die nötige Kraft und vor allem
Gottes Segen wünschen.
Sein Schüler Austine Nyangweso (18 Jahre), der
die Berufsschule in Mfangano besucht, hat Missbildungen an beiden
Beinen, die ihm kein normales Leben ermöglichen. Frater Hans hat
sich nun der Sache angenommen und in Eldoret ein Krankenhaus
gefunden, das die notwendige Operation durchführen konnte. Da die
Familie von Austine bettelarm ist, haben sich die Freunde von Frater
Hans in der Heimat bereit erklärt, die Kosten für die Operation zu
übernehmen. Austine wurde erfolgreich an einem Bein operiert, den
Eingriff am zweiten Bein kann man aufgrund der Unterernährung des
Jungen leider erst zu einem späteren Zeitpunkt vornehmen.
Über
Frater Hans hat uns Austine nachstehendes geschrieben:
Liebe
Freunde von Frater Hans!
Ich sende dieses von Herzen kommende Dankschreiben
als Anerkennung für Ihre überwältigende Unterstützung, die ich
infolge meiner Krankheit erfahren durfte. Diese Hilfe war Ihnen
infolge Ihrer finanziellen Unabhängigkeit möglich, aber für mich
ist es wie ein Wunder von Gott, da ich zu jenen gehöre, denen das
nötige Geld fehlt. Möge Gott seinen reichen und unermesslichen
Segen auf Sie kommen lassen.
Mein
Zustand war lange schlecht gewesen, bevor mich Ihre Unterstützung
erreichte, die durch Frater Hans möglich wurde, der mit Ihnen
Verbindung aufnahm. Ich konnte keine langen Strecken zurücklegen
wegen der Beschwerden, die mein Knie verursachte. Alle, die mich
sahen, machten sich über mich lustig, besonders die gleichaltrigen
Jugendlichen. Mein Dank an Gott schließt auch neben Frater Hans,
Schwester Mary und vor allem Sie ein, die Sie für meine operative
Knie-Behandlung im MOI TEACHING and REFERRAL HOSPITAL in Eldoret
aufgekommen sind. Frater Hans war mir gegenüber großzügig und
behandelte mich so, als ob ich sein eigenes Kind sei; daher gebührt
ihm besonderer Dank.
In
der Zwischenzeit plane ich den nächsten Eingriff, der zum Ende
dieses Jahres vorgenommen werden sollte.
In
Dankbarkeit Ihr Austine Nyangweso
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