Geistlicher
Studientag im Pfarrheim
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| Im sonnendurchfluteten Pfarrheim lauschen die Teilnehmer des Studientages den Ausführungen von Pater Theiler |
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Zum
Thema "Spirituell leben - aber wie" fand am Samstag, dem
12. März 2011 im Pfarrheim Heroldsbach ein Studientag statt. Der
Einladung von Kath. Frauenbund und Pfarrgemeinderat sich "Zeit
für sich" zu nehmen, um sich selbst zu finden und Kraft für
die vielfältigen Aufgaben des heutigen Lebens zu schöpfen, waren
insgesamt 18 Männer und Frauen gefolgt. Der Referent,
Karmelitenpater Rudolf Theiler (Stadtpfarrer von Ebern), hatte sich
vorgenommen, die Teilnehmer zu einer spirituellen inneren
Eigenständigkeit anzuleiten, um ihnen zu helfen, sich in der eigenen
Innenwelt zu verwurzeln und so der Gefahr der Selbstentfremdung und
Selbstablehnung zu entgehen. Man
spürte, daß Pater Theiler aus dem reichen Erfahrungsschatz eines
Priesters schöpfen konnte. Dabei war es ihm besonders wichtig zu
vermitteln, daß Gott jeden Einzelnen von uns so annimmt, wie er ist.
Wir müssen also nicht perfekt und fehlerlos sein. Im Gegenteil, das
Perfektionismus-Streben des modernen Menschen - praktisch so sein zu
wollen wie Gott - ist wie die Ursünde, und macht uns kaputt. Wenn
wir uns aber mit all unseren Unzulänglichkeiten annehmen und auch
mögen, werden wir frei; auch dazu, der Mensch zu werden, den Gott in
uns angelegt hat. Ein
kulinarischer Höhepunkt war das gemeinsame Mittagessen beim "Pavel".
Und beim abschließenden Gedankenaustausch mit Kaffe und Kuchen
bestätigten sich die Teilnehmer, viele wichtige Anregungen für ihr
Leben bekommen zu haben. ___________________________________________________________________________________
Neujahrsempfang
2011 des Seelsorgebereiches Hausen – Heroldsbach am 9. Januar
Zum
Neujahrsempfang des Seelsorgebereiches Hausen - Heroldsbach in der
Schulaula Hausen hatten sich ca. 100 Haupt- und Ehrenamtliche, auch
aus den weiteren Filialen Wimmelbach, Oesdorf und Poppendorf
eingefunden. Für alle, die das Pfarrleben in unseren Gemeinden
mittragen, ist dieses Treffen eine gute Gelegenheit, sich als
Seelsorgeeinheit kennen zu lernen und miteinander ins Gespräch zu
kommen. Ebenso soll dieser Empfang ein kleiner Dank an alle sein.
Mit
einem festlichen Choral vom neuen „Projektchor“
des Gesangvereins
Hausen unter der Leitung von Dirigent Christof Goger, wurde die
Veranstaltung eröffnet. Zwischen den einzelnen Programmpunkten
brachte der Chor weitere feierliche Gesangsweisen zur Aufführung.
Pfarrgemeinderatsvorsitzender
Wolfgang Dotterweich führte durch das Programm, und er konnte neben
Geistl. Rat, Pfarrer Franz Noppenberger, PR. Dagmar Haas, Pater
Josef, von der evangelischen Gemeinde Frau Kirste Krauß,
Bürgermeister Franz Renker, seinen Kollegen aus Heroldsbach Klaus Wenkemann, dem Chordirigenten Christof Goger und die Erzieherinnen und
Kinder des Kindergartens St. Wolfgang Hausen begrüßen.
Pfarrer
Noppenberger freute sich über die vielen Teilnehmer, die seiner
Einladung gefolgt waren. Er sprach die aktuell schwere Lage der
katholischen Kirche an und appelierte an alle, sich den ändernden
Aufgaben an uns Christen demütig zu stellen und in Besinnung auf die
Frohe Botschaft Jesu vor allem für andere Menschen Weggefährten im
21. Jahrhunderts sein.
Bürgermeister
Franz Renker appelierte anlläßlich der 100-jährigen
Chemie-Nobelpreisverelihung an Marie Curie auf die Wichtigkeit der
„guten Chemie“ in einer Gemeinschaft, dankte allen Beteiligten
und ermutigte zu kraftvollem Weitergehen, um die Herausforderungen
des Neuen Jahres zu meistern.
Wie
üblich, stellt sich beim Neujahrsempfang eine Institution oder
Gruppe des Seelsorgebereiches vor: Diesmal führten die Kinder vom
Kindergarten St. Wolfgang, eine Versgeschichte mit einfachen
Instrumenten auf und ernteten reichlich Beifall.
Besuch von H.H. Bischof Ignatius
Mascarenhas aus Indien zum Patronatsfest der Pfarrkirche St. Michael
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H.H. Bischof Ignatius Mascarenhas zelebriert gemein- sam mit Pfarrer Noppenberger und zwei Gästen den Pontifikal-Gottesdienst zum Patronatsfest 2010 |
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Zum Fest des Erzengels Michael,
am 29.09.2010, erhielten wir den Besuch von H.H. Bischof Ignatius
Mascarenhas aus Indien. Er wurde von 2. Bürgermeister Ludwig Büttner
begrüßt und feierte gemeinsam mit Pfarrer Noppenberger und zwei
weiteren Gästen einen festlichen Pontifikal-Gottesdienst in der
Pfarrkirche.
Anschließend berichtete Bischof
Ignatius im Pfarrheim über seine Diözese Simla-Chandigarh, die im
Nordwesten Indiens liegt und in diesem Jahr ihr 50-jähriges
Gründungsjubiläum begeht.
Flächenmäßig ist das Bistum riesig
(die einzelnen Dörfer liegen 50 bis 60 km voneinander entfernt), es
hat aber nur 20.000 Katholiken. Trotzdem werden jährlich 5 bis 6
Neupriester geweiht. (Zum Vergleich: Im Bistum Bamberg mit ca.
700.000 Katholiken werden jährlich nur 1 bis 2 Priester geweiht).
Um die aktuellen Herausforderungen zu
bewältigen, hat
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| Bischof Ignatius berichtet im Pfarrheim über sein Bistum |
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man sich 5 Schwerpunkt-Ziele gesetzt, deren
Realisierung vom Bischof persönlich begleitet wird. Es sind dies:
Evangelisation: Das Christentum
ist in Indien zwar eine verschwindende Minderheit (< 1%), aber
genießt im Allgemeinen große Hochachtung.
Das Bildungsniveau der armen
Landbevölkerung heben, um ihren Lebensunterhalt auf sichere Beine
zu stellen.
Der Jugend, die ähnlich wie im Westen durch die modernen Medien irritiert ist, Orientierung
geben.
Die Positionen der Frauen und
Mädchen stärken. Ein großes Problem ist die Abtreibung weiblicher
Kinder. Hier bietet die Kirche abgelehnten Mädchen Unterhalt und
Ausbildung bis sie selbständig sind.
Die Beziehungen zu den anderen
Religionsgemein-schaften Indiens (Hindus, Moslems, Sikhs) verbessern.
Mit der Beantwortung vieler
interessierter Fragen fand der spannende Vortrag sein Ende. Aus
der Mess-Kollekte, die der Diözese Simla-Chanigarh gewidmet war,
konnte Pfarrgemeinderatssprecher Klaus Wenkemann mehr als 200 Euro an
Bischof Ignatius überreichen.
Neujahrsempfang
2010 des Seelsorgebereichs Heroldsbach-Hausen am 10.01.2010
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| Der Pfarrgemeinderatsvorsitzende Ludwig Büttner |
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Etwa 80 Besucher aus dem gesamten
Seelsorgsbereich von den Ministranten bis zu den Organisten sowie
Gäste aus den politischen Gemeinden konnte
Pfarrgemeinderatsvorsitzender Ludwig Büttner am 10. Januar im
Pfarrheim in
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| Viele Gäste aus dem gesamten Seelsorgebereich |
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Heroldsbach zum Neujahrsempfang 2010 begrüßen.
Auch Pfarrer Noppenberger war angetan
von der großen Zahl ehrenamtlicher Mitarbeiter in der Pfarrei. Er
erinnerte in seiner Ansprache daran, daß wir alle Töchter und Söhne
Gottes seien. Und als solche sind wir einander Geschwister und dazu
aufgerufen, uns für die gemeinsame Familie einzusetzen.
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| Gedanken zum Jahresbeginn von Pfarrer Noppenberger |
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Gott liebt
uns alle uneingeschränkt und diese Liebe macht uns frei und stärkt
uns in unserem Wirken in seinem Weinberg. Alles, was wir jetzt planen
und zur Ehre Gottes tun, wird seine guten Früchte tragen.
Er dankte Allen und Jedem herzlich für
ihr Mittun und Mitarbeiten, egal in welcher Funktion und in welcher
Aufgabe sie sich engagieren.
Der Tradition folgend, daß sich jedes
Jahr eine andere Gruppe vorstellt, berichteten Frau K. Freund und
Frau Schotte von den Mutter-Kind-Gruppen und den Teams, die die
Kinder- und Familiengottesdienste vorbereiten und gestalten.
Beim kleinen Imbiss vom kalten Buffet
und einem guten
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| Jamie Olano und Andreas Büttner |
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Getränk ergaben sich anschließend angeregte
Gespräche und reger Gedankenaustausch, wobei auch die im März
anstehenden PGR-Wahlen thematisiert wurden.
Von zwei jungen Künstlern aus dem
Seelsorgsbereich (Jamie Olano aus Wimmelbach am Flügel und Andreas
Büttner aus Heroldsbach am Saxophon) wurde die Veranstaltung mit
musikalisch sehr ansprechenden und gekonnt vorgetragenen Stücken
umrahmt.
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Auf religiösen Spuren im Stiftland
Die Pfarrfahrt des Seelsorgebereichs
Heroldsbach/Hausen führte in diesem Jahr am 20. September 2009 in das Stiftland im
Oberpfälzer Wald. Zunächst rollte der Bus Richtung Fichtelgebirge
über Marktredwitz nach Münchenreuth. Erste Station war die
imposante Dreifaltigkeitskirche „Kappl“ mit ihrem markanten
Grundriss, wo man den Sonntagsgottesdienst besuchte und die barocke
Herrlichkeit Georg Dientzenhofers erleben konnte. Nach dem
Gottesdienst stärkte sich die Reisegruppe mit leckerem Gebäck und
steuerte als nächstes Reiseziel die Klosterstadt Waldsassen an. Dort
angekommen, schlüpften die Reiseteilnehmer in riesige Pantoffeln und
besichtigten den kunstvoll geschnitzten Klosterbibliothekssaal mit
lebensgroßen Schnitzfiguren und wunderbaren Deckengemälden. Auch
die Stiftsbasilika, ebenfalls ein unvergleichlich herrliches Bauwerk
Georg Dientzenhofers, die mit heiligen vergoldeten Leibern, einer
Ansammlung von Reliquien, einer beeindruckenden Orgelanlage, mit
einzigartigen Deckengemälden und dem Gnadenbild vom geschändeten
Heiland ausgestattet ist, beeindruckte die Reisegruppe und ließ
ihnen ein Stückchen Himmel erleben. Jeder Einzelne konnte die
barocke Herrlichkeit, die sich im goldenen Tabernakel widerspiegelte,
erfahren. Nach der Mittagspause führte die Fahrt in das benachbarte
Tschechien nach Marienbad, der Perle Böhmens. Dort kosteten die
Reiseteilnehmer die sprudelnden Mineralquellen, schlenderten durch
das historische Stadtzentrum durch die Kollonaden und den Grünanlagen
der Stadt. Auf der Heimfahrt ließ man sich einen Zwischenstopp im
idyllisch gelegenen Konnersreuth nicht entgehen. Dort besuchten die
Reiseteilnehmer das Geburtshaus der stigmatisierten „Konnersreuther
Resl“ und deren herrlich geschmückter Grabstätte. Mit vielen
unvergesslichen Eindrücken und Erlebnissen sowie köstlichen
Leckereien, kehrte die Reisegruppe wieder in ihre Heimat zurück.
Firmung 2008
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| Feierlich zieht der Erzbischof zur Pfarrkirche begleitet von Pfarrer Kraus, Pater Dietrich, Pater Josef, Pfarrer Ismeier, Diakon Eberhorn und den Ministranten |
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Erzbischof Prof. Ludwig Schick spendete
91 Mädchen und Jungen des Seelsorgsbereiches Hausen-Heroldsbach
in der Pfarrkirche St. Michael, Heroldsbach am Donnerstag, dem 10.
Juli 2008, im Rahmen eines festlichen Gottesdienstes das Sakrament
der Firmung.
Sie alle hatten sich in Firmgruppen
intensiv auf dieses große Ereignis vorbereitet.
In seiner Predigt betonte der
Erzbischof, daß es heuer eine Premiere und zugleich ein
Endpunkt sei. Endpunkt deshalb, weil es die letzte Firmung in der
Amtszeit von Pfarrer Josef Kraus ist, dessen gutes und segensreiches
Wirken der Erzbischof besonders hervorhob. Und für die Firmlinge
bedeutet der Empfang des Heiligen Geistes in ihrem Leben eine
wirkliche Premiere.
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| Dem Erzbischof war es wichtig, mit vielen Firmlingen in's Gespräch zu kommen. |
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Wenn er junge Menschen danach frage,
wie sie ihre jeweils eigene Lebensperspektive einschätzten,
bekomme er meist ziemlich negative Antworten, berichtete der
Erzbischof. Aber angesichts der Tatsache, daß die Mädchen
und Jungen mit der Firmung auch die 7 Gaben des Heiligen Geistes (den
Geist der Weisheit und des Verstandes, den Geist des Rates und der
Stärke, den Geist der Wissenschaft und der Frömmigkeit und
den Geist der Furcht des Herrn) zugesprochen bekämen, sei eine
solche pessimistische Haltung überhaupt nicht angemessen. Sind
die Geistesgaben doch konkrete Zusagen, die die denkbar beste Basis
für eine gute und erfolgreiche Bewältigung der jeweils
eigenen Lebensaufgaben darstellten. Allerdings sei das aktive und
vertrauensvolle Mitwirken jedes Einzelnen für einen guten Erfolg
unbedingt notwendig. Im Vertrauen auf die Mithilfe des Heiligen
Geistes dürfe nun jeder mutig und ohne Zukunftsangst die
Herausforderungen seines je eigenen Lebensweges angehen.
Nach dem Firmgottesdienst nahm sich der
Erzbischof viel Zeit, um sich im Rahmen einer Agape, die bei
herrlichem Wetter vor dem Pfarrheim stattfand, mit möglichst
vielen Firmlingen und deren Familien im Gespräch auszutauschen. _______________________________________________________________________________
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